Ab 15. Februar: Ehrenamtliche machen Dauerausstellung der Samsonschule zugänglich
Ab Sonntag, 15. Februar 2026, ist die Dauerausstellung der Samsonschule an den Wochenenden erstmalig regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich. Jeweils samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr übernehmen ehrenamtlich Engagierte die Aufsicht und stehen Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpersonen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei.
Möglich wird dies durch das Engagement von über 20 Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel, die sich im Rahmen eines offenen Aufrufs zur Mitarbeit bereit erklärt haben. Begleitet und vorbereitet wurde der Einsatz in mehreren praxisorientierten Treffen, unter anderem mit Dr. Elke-Vera Kotowski, Chefkuratorin der Moses Mendelssohn Stiftung, sowie Claudia Fricke von der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel. Koordiniert wird das Ehrenamt vom Bündnis gegen Rechtsextremismus in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel, Ansprechpartnerin ist Sabine Resch-Hoppstock.
Die Samsonschule ist ein historisch bedeutender Ort jüdischer Bildungs- und Alltagsgeschichte. Heute verbindet sie Dauerausstellung, Lern- und Gedenkort sowie ein Wohnheim für Studierende und Auszubildende. Trägerin der inhaltlichen Arbeit und Ausstellung ist die Moses Mendelssohn Stiftung, die den Ort wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt.
Mit der regelmäßigen Öffnung wird die ehemalige Samsonschule als Ort des Lernens, der Begegnung und der Auseinandersetzung mit deutsch-jüdischer Geschichte für ein breites Publikum erlebbar. Perspektivisch sind auch verstärkt Besuche von Schulklassen vorgesehen.
Adresse und Zugang Für mobilitätseingeschränkte Personen steht ein Aufzug am Leopold-Zunz-Platz 1 zur Verfügung (derzeit nach vorheriger Anmeldung). |
Weitere Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, können sich an Sabine Resch-Hoppstock vom Bündnis gegen Rechtsextremismus in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel wenden.
